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Katzen mögen es im Winter recht kuschelig!

Von ihren Vorfahren haben unsere Stubentiger die Vorliebe für wärme und Sonnenlicht geerbt. Viel mehr noch.Ihr Organismus ist auf trockenes, warmes Klima ausgelegt. Kein Wunder, dass unser typisches Winterwetter mit Nässe, Kälte und trübem Licht den sensiblen Samtpfoten überhaupt nicht passt.

Sogar die eifrigsten Freigänger begnügen sich in der nassen, kalten Jahreszeit mit kurzen Ausflügen und Streifzügen, halten sich dann lieber in der warmen Wohnung auf. Das ist auch ok und gut so, denn wenn die Katze zu lange dem nasskaltem Wetter ausgesetzt ist, drohen Infekte oder auch Blasenentzündungen. Die Tiere sollten also jederzeit von ihren Pirschgängen ins warme zurückkehren können, oder draußen zumindest einen gegen Nässe, Kälte und Zugluft geschützten Unterschlupf  vorfinden. Das wäre allerdings das absolute Minimalprogramm. Wer seiner Hauskatze  mehr Winter gönnt, tut auch etwas mehr fürs eigene Wohlbefinden.

Dazu ein paar Tipps:

Um den Energiehaushalt im Gleichgewicht zu halten, bringen Katzen in der kalten Jahreszeit bis zu 20 Stunden mit Schlafen und Dösen zu. Am liebsten da, wo sich die vertrauten Zweibeiner aufhalten. Kuschelbetten oder -kissen auf der Fensterbank, auf dem Schrank oder an anderen warmen Aussichtsplätzen werden jetzt besonders gern angenommen. Schließlich will man bei allem Ruhebedürfnis auch schnell überblicken können, was los ist.

Bitte kuscheln! Viele Katzen haben jetzt auch ein erhöhtes Bedürfnis nach Körperkontakt. Schön für uns Zweibeiner: Der gemütliche Fernsehabend oder die Lieblingslektüre lässt sich mit einer schnurrenden Katze auf dem Schoß doch viel besser genießen.

Ein bisschen Aktivität muss sein: Wer sich ein paar Mal am Tag jeweils zehn Minuten Zeit zum Spielen nimmt, hält den Mini-Tiger gut in Form und bei Laune. Hier eignen sich Cat Activity Spiele ebenso wie Spielbälle, Spielangeln oder Stoffspielzeuge.

Beim Fellwechsel kann die Samtpfote menschliche Unterstützung gut gebrauchen. Also bitte jetzt ruhig täglich sanft bürsten: Das bewahrt nicht nur Teppiche, Möbel und Kleidung vor „haarigen“ Überzügen, es schützt auch vor Haarballenbildung, entfernt lose Hautschüppchen und regt Miezies Kreislauf an.

Katzen lieben trockene Wärme, aber keine trockene Heizungsluft. Deshalb bitte öfter Frischluft hineinlassen und für Luftbefeuchter sorgen: So entsteht ein Raumklima, in dem sich Zwei- und Vierbeiner wohlfühlen.

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